WALCHSEE. Im Oktober des Vorjahres wählten die Mitglieder der Genossenschaft Biokäserei Walchsee Gottfried Hallbrucker zum neuen Obmann. In einer ersten Zwischenbilanz nach 100 Tagen im Amt zeigt sich der 47-jährige mit der Nachfrage- und Preisentwicklung am Markt zufrieden. Ein Trend, von dem auch die Biokäserei nachhaltig profitieren wird.

Der Walchseer sieht die Ursachen für die positive Entwicklung vor allem in der ständig steigenden Produktqualität im Bio-Segment. „Dies wird von den Kund*innen am Markt honoriert. Der beste Käse in seinem Segment hat nie Konkurrenz“, bringt es der Obmann auf den Punkt. Diesem Credo folgend, wird auch in der Bio-Käserei Walchsee kontinuierlich und konsequent an Verbesserungen gearbeitet. Hallbrucker: „Vor allem beim Schnittkäse konnten wir durch kleine Veränderungen in der Produktion deutliche Qualitätssteigerungen erzielen.“

Anstrengungen, die von den Kund*innen aus Handel und Gastronomie belohnt werden. Aktuell sieht der Obmann am Markt eine verstärkte Nachfrage nach österreichischen Bio-Käseprodukten. „Von dieser Situation profitieren wir natürlich. Auch weil es derzeit an adäquaten Angeboten aus Tirol mangelt“, so der Käseprofi. Im ersten Quartal konnte die Biokäserei Walchsee unter diesen positiven Rahmenbedingungen gute Abschlüsse mit neuen und bestehenden Kund*innen erzielen.

Langfristig sieht Hallbruckner die Genossenschaft als einen wesentlichen Faktor für eine nachhaltige Entwicklung in der Region Kaiserwinkl. „Wir leisten mit unserer Arbeit täglich einen wertvollen Beitrag zu Umweltschutz, Artenvielfalt, Tourismus und zum Erhalt von wichtigen Werten wie etwa Zusammenhalt und Tradition.“

 

BIOKÄSEREI WALCHSEE

• Umsatz 2024 rund 5,866 Mio Euro
• Verarbeitete Milch rund 4,8 Millionen Liter
• Mitarbeiter*innen 21
• Gründung 1904 (1898)
• Mitglieder 54